#02 CUBA: TRAVEL TIPPS.

#02 CUBA: TRAVEL TIPPS.

Kaum kam ich die ersten Tage in das typische Urlaubsfeeling, sprich in den Sonne, Meer, Essen, Schlafen, Pool –Rhythmus, wurden auch schon die ersten Ausflüge geplant. Was muss man auf Kuba sehen?

Na klar, Havanna, so viel stand fest. Außerdem wollte ich unbedingt mehr von der Insel und mehr von dem Karibik-Feeling erleben. Hier kommen also nun so einige Tipps rund um die Reise:

CUBA WETTER.

Wir besuchten Kuba im Juli, dem heißesten Monat im Jahr mit dem höchsten Niederschlag. Innerhalb von zwei Wochen hat es sechs Mal AM ABEND geregnet. Nach purer Sonne am Tag war ich auch dankbar darüber, obwohl ich zu den typischen Sonnenanbetern gehöre, die keinen Strahl auslassen und sich auch bei 45 Grad in die Sonne klatschen. Außerdem hat es dazu gewittert, aber nur einmal vor Ort. Den Donner konnte man sonst immer aus der Ferne hören, während man bei klarem Sonnenschein mit zwei Wolken am Himmel im Meer plantschte. Hier braucht man sich also keine Sorgen machen. Kommt das Unwetter, dann dauert es in der Regel nur einige Minuten. Danach scheint die Sonne wieder zum Schmelzen.

FLORA.

Die Königspalme ist Kubas Hauptbaum. Natürlich gibt es hier ein Palmenmeer nach dem anderen. Außerdem gibt es alle paar Kilometer Bananen- oder Mango Plantagen. Im Gegensatz zu anderen Inseln ist sie unglaublich grün. Karibik eben. Fährt mein ein wenig raus sieht alles sehr ähnlich aus.

 

FAUNA.

Von der Tierwelt bekommt man auf Kuba nicht allzu viel mit. Ziegen, Hühner, Pferde, eben alles, was man zum Überleben so benötigt. Oftmals halten die Menschen Tiere auf einem kleinen Bauernhof.

HAVANNA.

Havanna ist die Hauptstadt der Insel und ein MUSS wenn man auf Kuba ist. Bunte Gebäude, farbige Oldtimer in jeder Ecke, Menschenmassen mit guter Laune, überall laute Latino Musik und eine Menge Geschichte. In der Altstadt gibt es unglaublich viel zu sehen. Geschichtsfreaks sind hier richtig! Natürlich ist in Havanna nicht alles rosig. Einen Einblick in die Armutsverhältnisse bleibt keinen erspart, denn die Kubaner leben durch das Klima gerne mit offenen Türen oder Fenstern, sodass man meistens bis in die Wohnung hineinschauen kann. Mich persönlich hat das total ergriffen. Schade, dass die Menschen einfach keine Chancen haben. Einen Job in Tourismusbranche ist das Beste was ihnen passieren kann, denn hier bekommt man neben einem minimalen Monatsgehalt einen guten Zuschuss durch Trinkgelder. Für die Meisten ist die Wahrscheinlichkeit dort einen Einstieg zu finden sehr schwer. Im schlimmsten Fall bleibt nur ein Job in der Landwirtschaft, denn auf Kuba ist jeder verpflichtet zu arbeiten. Back to Havanna: Nach einem langen Spaziergang in der Altstadt ging es in das neue Havanna. Hier wirken die Häuser wesentlich moderner! Dieser Teil ist auch super interessant. Neben dem Platz der Revolution besucht man weitere bekannte Szenerien. Wie wir die Reise gemacht haben? Natürlich nicht im klassischen Reisebus. Nee, wir haben uns einen persönlichen Guide + Fahrer gebucht. Das ist auf Kuba über Kontakte möglich und es war die beste Entscheidung ever. Warum? Weil wir mehr gesehen haben und auch in die hintersten realen Ecken geführt wurden. War der Weg von einem Highlight zum andern zu lang, so wartete der Fahrer schon im Auto auf einen und fing es zu regnen an, versuchte er uns sogar wie ein Prinzenpaar mit dem Schirm beim Einstieg zu schützen. Für den richtige Kuba Flair handelte es sich bei dem Auto um einen klassischen Oldtimer. Jetzt denkt ihr bestimmt, was, im Oldtimer auf der ganzen Fahrt? Das ist bestimmt nicht bequem? Quatsch, gerade das war super! Das war Kuba! Von Varadero nach Havanna fährt man pro Strecke ca. 2,5 Stunden.

 

VARADERO.

Varadero selbst ist natürlich ganz bekannt. Die Halbinsel ist mit ihrem weißen Sandstrand 24 km lang und besteht nur aus Hotels. Hier befindet sich der schönste Karibikstrand der Insel. Wer nur in Varadero bleibt, der hat Kuba jedoch nicht gesehen. Ein Trip am Abend vom Hotel in die City ist auch ein MUSS. Hier kann man vor allem Souvenirs kaufen oder einfach gut essen gehen. OLDTIMER. Die Oldtimer sind Kubas Markenzeichen. In jeder erdenklichen Farbe rasen sie auf den Straßen vorbei. Sie eigenen sich vor allem für tolle Fotomotive oder für eine Probefahrt!

HOTEL.

Wenn ihr vorhabt nach Kuba zu fliegen, empfehle ich euch definitiv ein 5* Sterne Hotel. Unser Hotel OCEAN VISTA AZUL war noch relativ neu und daher modern eingerichtet. Von der Dusche aus konnte man in das große Zimmer sehen. Ideal war bei der Hitze die Minibar, diese wurde täglich mit frischen Drinks aufgefüllt. Natürlich bietet sich auf Kuba All Inclusive an. In dem Hotel ging es auch nur so. Die Anlage war riesengroß! Neben einer großen Poolanlage mit Poolbar im Wasser, konnte man an verschiedenen Ecken kleine Pools genießen oder direkt in den Infinity-Pool gehen. Für mich spielte das Meer die größte Rolle und hier bot das Hotel zwei Privatstrände direkt vor dem Zimmer an. Hammer! Keine langen Wege und die Poolbar direkt am Strand. Das war Urlaub. Zwei Mankos: Das Essen war gewöhnungsbedürftig und schmeckte ohne Gewürze immer gleich. Auch die Eiswürfelmenge in den Cocktails waren nach meinen Geschmack etwas zu übertrieben.

Aber mehr dazu im nächsten Bericht: YAYs & NAYs.

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