FASHION WEEK BERLIN JULI 2014.

Bereits vor einigen Jahren habe ich mir fest vorgenommen die FASHION WEEK zu besuchen, egal wie. Bis Dato wurde ich aus allen möglichen Gründen aufgehalten, ob Klausurenstress, Arbeit oder Krankheit, es kam leider immer etwas dazwischen. Dieses Jahr hat es endlich geklappt! Am vergangen Freitag war es endlich soweit, ich durfte mir gleich vier Shows auf dem „lavera-Showfloor“ anschauen. Getreu unter dem Motto „Celebrating Natural Beauty“ präsentierten die Labels „Fabryan“, „Nektaria“, „David Andersen“ und „Prophetik“ die neuen Frühjahrs-/Sommerkollektionen.

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Von welchen Teilen ich mich verzaubern ließ, was mir besonders gefiel und was für mich gar nicht in Frage kam, habe ich für euch im Folgenden kurz und knapp aufgelistet:

Mein Résumé

  • beste Kollektion der vier Shows: „Fabryan“ Super schöne Farben und der Schnitt, welcher besonders die Taille betont zieht sich als Wiedererkennungsmerkmal durch die gesamte Kollektion. Ob mit einem Gürtel kombiniert oder lässig ohne, es sieht super aus und eignet sich besonders, um hohe Hüften zu kaschieren. Ich liebe dieses feminine Design, das einen glamourös in Szene setzt! In den kommenden Tagen werde ich hierzu noch einen einzelnen Eintrag verfassen, da ich euch die tollen Teile nicht vorenthalten möchte!
  • Statement zu den übrigen drei Labels:

    „Nektaria“: War durch die spezielle Flechtkunst, welche in fast jedes Outfit als prägnantes Merkmal integriert wurde sehr interessant. Für ein Shooting oder ein auffälliges Outfit im Sommer könnte ich es mir durchaus vorstellen. Allerdings bin ich nicht so der Fan von solchen Flechteilen, sodass ich es wahrscheinlich nicht kombinieren würde. Jedem das seine. Was ich absolut positiv anmerken muss, ist die Spontanität der Designerin. Sie wurde wohl noch am gleichen Morgen geordert und hatte insgesamt nur einige Stunde Zeit, um alles zu organisieren, zu packen und die Strecke von der Küste nach Berlin auf sich zu nehmen. Dafür mein Respekt und Hut ab! Man hat nichts gemerkt.

    „David Andersen“: Hatte super Stücke dabei. Alles in einem tiefen Schwarz, klare klassische Schnitte und sehr elegant. Das Augenmerk lag auf den Details. So gefiel mir eine Kombination aus Langarmshirt und Hose, auf denen ein passendes Muster aus Schmucksteinen drapiert war, am besten. Es sah einfach nur toll aus und ich würde es am liebsten in meinen Kleiderschrank hängen. Zusammenfassend spielte die Kollektion durch oversize einerseits mit Volumen, andererseits schmiegt sie sich eng an den Körper.

    „Prophetik“: War einzigartig und hatte eine unvergessliche Show. Im Zusammenspiel von einer Band und einer Dame mit einem Streichinstrument wurde die Show begleitet. Der Designer Jeff Garner nimmt seine Inspiration aus der Bürgerkriegszeit und verwendet teilweise 100 Jahre alte Stoffe, welche er in atemberaubende Kleider verarbeitet. Mal kurz, mal lang, es war alles dabei. Für einen Ball oder ein Event durchaus tragbar, denn der altertümliche Touch wirkt sehr aufmerksamkeitserregend. Am besten gefiel mir hier das trägerlose, bauchfreie weiße Top, welches mit einem langen Rock in transparent verbunden war. Traumhaft schön!

  • meine Gedanken: Waren voller Freude, da ich es kaum erwarten konnte die Teile zu sehen. Einige Models sind durch ihre Art und dem Laufstil extrem hervorgestochen. Mir kann keiner sagen, dass dies so vorgegeben war! Das ist auf der einen Seite natürlich gut für sie, da sie natürlich im Mittelpunkt landen und alle Fotografen auf sich ziehen. Auf der anderen Seite zieht es die anderen Models total herunter und das fand ich schade. Entweder ziehen alle eine Show ab und rocken oder laufen straight. Vielleicht übertreibe ich ja auch ein wenig…
  • super blöd: War mein Sitzplatz. Ich bin leider nicht die größte und konnte aus der dritten Reihe nicht mehr auf die Schuhe gucken. Manchen ist es egal, aber ich als Schuhfreak war kurz vorm heulen. Nach der ersten Show hatte ich aber das Glück zu wechseln und damit auch den idealen Blick auf alles.
  • gerade noch so: Habe ich es zur ersten Show geschafft. In den hohen Schuhen war ich natürlich nicht ganz so schnell, lief eine Straße hoch, runter und noch einmal hoch. Alles kein Problem! Wenn ich nicht meine gelbe Jacke angehabt hätte und die Menschen mir nicht ihre Hilfe angeboten hätten, würde ich wahrscheinlich noch heute suchen. Ein bisschen peinlich war es ja schon, schließlich befand sich mein Ziel genau eine Straße weiter. Aber was soll´s – Gott sei Dank kannte mich keiner.
  • beste Begleitung: Sasi, der immer an Ort und Stelle ist, wenn man ihn braucht! Beim „FashionBloggerCafé“ habe ich sein Basteltalent kennenlernen dürfen. In jedem schlummert etwas Besonderes!
  • niemals vergessen: Werde ich die Suche nach einem Restaurant nach der Show. Es kann doch nicht so schwer sein am Freitagabend ein Restaurant in der Mitte von Berlin zu finden. Doch kann es, leider. Wir sind genau 40 Minuten quer durch Berlin gelaufen und hätten einfach in die andere Richtung gehen sollen. Naja, jeder Gang macht schlank!
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1 Kommentar

  1. Sinaalbrecht
    20/07/2014 / 1:27

    Das war bestimmt ein Erlebnis. Mag deine Art wie du schreibst und ich muss da auch mal hin….die Bilder sind richtig gut.

    Schau doch auch mal bei mir vorbei, Sina

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